Auf vielen Hochzeiten steht irgendwo eine weiße Kiste. Vorhang, Hocker, drei Requisiten, Schlange. Die Bilder sind okay. Die Ecke ist oft die, an der man vorbeigeht.
Ein Fotospiegel ist dasselbe Bedürfnis in einem anderen Gegenstand: hochkant, Spiegel, Touch, Licht. Die Kamera sitzt unsichtbar. Man sieht sich, nicht das Objektiv. Deshalb bleiben die Leute stehen.
Ich bin Max. Den Spiegel fahre ich seit fünf Jahren auf Hochzeiten und Firmenfeiern in Oberösterreich. Was ich dabei gesehen habe, ist ziemlich immer dasselbe: es bilden sich Trauben. Nicht weil jemand „Foto machen“ angesagt hat, sondern weil die meisten so etwas selten vor sich haben.
In Oberösterreich ist der Fotospiegel immer noch die Ausnahme. Die klassische Box steht öfter. Den körpergroßen Spiegel, in dem man sich sieht und die Kamera nicht, findet man auf den meisten Feiern hier nicht.
Was da wirklich passiert
Erst der Blick ins Glas. Dann die Animation auf dem Screen. Dann der Moment, in dem klar wird, dass niemand ins Dunkel einer Box kriechen muss. Wenn Royal dabei ist, Teppich und die Verkleidung, wird daraus kurz ein kleiner Auftritt. Danach zieht die nächste Gruppe nach.
Die Prints sind der zweite Wow. Guter Drucker, kein Kassenbon. Kamera und Blitz habe ich zuletzt noch einmal getauscht, weil genau das den Unterschied macht zwischen „lustig“ und „das darf man zeigen“.
Am nächsten Tag bekommt ihr einen Link zur Galerie. Ihr ladet herunter, ihr entscheidet, wer ihn sieht. Nicht die halbe Hochzeit im offenen Umlauf.
Warum der Spiegel bei mir anders steht
Den Spiegel hab ich selbst aufgebaut. Die Teile kommen aus ganz Europa. Ich weiß, was drin ist. Wenn etwas hakt, schraube ich, ich rufe nicht an. Für euch heißt das vor allem: er fällt nicht aus, weil niemand den Kasten kennt.
Und er steht nicht als zweiter Dienstleister neben der Tanzfläche. Derselbe Mensch, der die Musik macht, stellt den Spiegel, stimmt ihn mit dem Fotografen ab und bleibt in der Nacht. Das ist der Unterschied zu einem Gerät, das jemand morgens hinstellt und abholt.
Fotobox vs. Spiegel
Die klassische Box kann passen: eng, klein, Ritual bekannt. Der Spiegel lohnt sich, wenn der Gegenstand selbst Teil der Location sein darf, wenn Sofortdruck in der Hand bleiben soll und wenn Gäste zwischen 8 und 80 dasselbe Ding verstehen sollen.
Er lohnt sich weniger, wenn der Gang zu schmal ist oder ihr schon drei Stationen habt, an denen niemand tanzt.
Was fast niemand nutzt
Der Spiegel kann die Bilder live auf einen Bildschirm in der Location legen, wenn dort ein Rechner oder Display steht. Dann sieht man, was gerade entsteht, ohne anstehen zu müssen. Auf Messen ist das selbstverständlich. Auf Hochzeiten fragen es die wenigsten. Wenn ihr einen Screen habt, reden wir darüber.
Firmen nutzen etwas anderes noch seltener: mit ausdrücklicher Zustimmung der Gäste können am Spiegel, begrenzt und nach DSGVO, Angaben hinterlegt werden. Disclaimer, Opt-in, ohne Häkchen keine Daten. Das ist kein stilles Absaugen, das ist ein Angebot, das der Gast sieht und annehmen kann. Für Messen, Corporate Events und Unternehmen, die nicht die Standard-Fotobox wollen, ist der Spiegel genau dafür gebaut. Die meisten buchen trotzdem nur das Foto.
Der Fotograf bleibt der Fotograf
Der Spiegel ersetzt ihn nicht. Er macht die lockeren Bilder, die niemand stellt. Der Fotograf macht das, das an die Wand kommt. Eine Nachricht an ihn reicht, dann kommen sie sich nicht in die Quere.
Wenn ihr nur den Abend-DJ wollt, reden wir über Ton, Licht, Playlist. Wenn ihr den Treffpunkt dazu wollt, kommt der Spiegel. Beides ist eine ehrliche Buchung. Nur nicht dasselbe Produkt.
Wenn ihr den Abend noch weiter aufladen wollt: wie Bodennebel beim ersten Tanz wirkt, habe ich hier beschrieben.
Wenn Paare mir Fotos von anderen Hochzeiten schicken, ist es oft genau dieses eine Bild: zwei Menschen, die scheinbar auf einer Wolke tanzen. Licht von unten, Kleid, die sich im Nebel verliert, Gäste mit dem Handy in der Hand. Dann kommt die Frage: „Geht das bei uns auch?“
Kurze Antwort: Ja, wenn Location, Timing und Technik zusammenpassen. Und nein, das ist nicht dieselbe Nebelmaschine, die um 23 Uhr die Tanzfläche zum Club macht.
Ich bin Max. Seit 2021 spiele ich vor allem Hochzeiten in Oberösterreich. Bodennebel – bei mir heißt der Moment Dancing on the Clouds – gehört zu den Effekten, die ich nur einsetze, wenn er dem ersten Tanz etwas gibt. Nicht, weil er auf der Paketliste steht.
Was ihr seht – und was physikalisch passiert
Klassischer Partynebel steigt. Er füllt den Raum, macht Lichtstrahlen sichtbar, hängt in der Nase. Für den ersten Tanz ist das oft das Gegenteil von dem, was ihr wollt: das Gesicht verschwindet, Oma hustet, der Fotograf flucht.
Bodennebel entsteht mit Trockeneis. Er bleibt unten, dicht, weiß, und legt sich wie ein Teppich über die Fläche. Ihr tanzt darüber, nicht mittendrin. Der Effekt ist die schwebende Illusion. Nach wenigen Minuten verflüchtigt er sich. Kein Film auf dem Parkett, kein Geruch, für Holzböden in der Regel unproblematisch, weil nichts Klebriges zurückbleibt.
Deshalb der Name: nicht „Nebel an“, sondern eine Wolke, auf der ihr steht.
Warum der erste Tanz der richtige Moment ist
Der erste Tanz ist kurz. Drei, vier Minuten. Alle schauen hin. Der Fotograf steht. Die Handys sind draußen. Wenn in genau diesen Minuten etwas visuell passiert, das man so im Alltag nicht kennt, bleibt das Bild. Nicht weil es laut ist, sondern weil es ruhig und klar ist.
Ich kombiniere den Bodennebel oft mit Licht von unten und, wenn ihr es wollt, mit Cold Sparks: kalte Funken, indoor-tauglich, ohne offenes Feuer. Das ist der Rahmen um den Tanz, nicht die Show, die den Tanz frisst.
Was ich nicht mache: den Effekt 20 Minuten laufen lassen, bis niemand mehr die Füße sieht. Weniger ist hier teurer im Ergebnis.
Wann es sich lohnt – und wann nicht
Es lohnt sich, wenn:
der erste Tanz ein eigener Moment sein soll, nicht nur „kurz rumstehen und klatschen“
ihr Fotos und ein Video wollt, die man ohne Erklärung erkennt
die Location mitspielt: eher geschlossener Raum, nicht windiger Innenhof
der Boden eben ist und der Weg zur Fläche klar (kein Stolpern durch Kabel und Stühle)
Es lohnt sich weniger, wenn:
ihr draußen tanzt und Wind den Teppich sofort zerlegt
die Decke extrem niedrig ist und der Effekt optisch „erdrückt“
euch der erste Tanz bewusst schlicht sein soll – nur Lied, nur ihr, kein Bild
die Location Effekte grundsätzlich untersagt (manche Schlösser und Hotels haben klare Hausregeln)
Im Vorgespräch kläre ich das mit euch und, wenn nötig, mit der Location. Ich verkaufe den Effekt nicht gegen den Raum.
Was das mit Premium zu tun hat
Einen Hazer mitnehmen kann fast jeder. Trockeneis, Timing, Licht, ein Cue mit dem Fotografen und ein Plan B, falls der Moment sich um fünf Minuten verschiebt, weil die Rede länger dauert: das ist der Unterschied.
Ich baue den Cue so, dass ihr euch nicht um Technik kümmern müsst. Ihr geht auf die Fläche. Das Lied beginnt. Die Wolke kommt. Ihr tanzt. Danach ist die Fläche wieder ein Boden, auf dem eure Gäste später stehen, ohne rutschigen Film.
Dancing on the Clouds sitzt dort, wo das Setup ohnehin visuell gedacht ist: volles Licht, Cold Sparks wenn ihr sie wollt, und ein erster Tanz, der geplant ist statt nebenbei passiert. Der Bodennebel allein macht aus einem beliebigen Slot kein Premium. Er macht aus einem bereits durchdachten ersten Tanz ein Bild, das bleibt.
Eine ehrliche Randnotiz zu den Fotos
Der Effekt ist fürs Auge und für die Kamera. Gäste erinnern sich an „die Wolke“. Der Fotograf bekommt eine Schicht, mit der er arbeiten kann. Wenn euer Fotograf Bescheid weiß (eine Nachricht reicht), stehen die Bilder. Wenn niemand informiert ist, fotografiert er vielleicht genau in der Sekunde, in der die Wolke noch zu dünn oder schon weg ist.
Das ist keine Magie. Das ist Absprache. Genau deshalb gehört der erste Tanz ins Vorgespräch, nicht auf eine Last-Minute-Wunschliste am Nachmittag.
Wenn der Moment zu euch passt
Schaut euch an, ob ihr den ersten Tanz überhaupt inszenieren wollt. Manche Paare wollen das nicht, und das ist gut so. Wenn ihr ihn wollt, reden wir über Location, Lied, Licht und ob Bodennebel, Cold Sparks oder beides Sinn ergibt.
Und wenn ihr beim Thema Bilder ohnehin schon seid: wie ein Fotospiegel statt einer klassischen Fotobox auf einer Hochzeit in Oberösterreich wirkt, habe ich hier aufgeschrieben.
Wenn ihr eure Hochzeit in Oberösterreich plant, ist diese Frage vermutlich eine der ersten, die euch beschäftigt: Was kostet eigentlich ein guter DJ? Und vor allem – woher kommen diese teils gewaltigen Preisunterschiede zwischen 500 € und 4.000 € für scheinbar dieselbe Leistung?
Ich bin Max, seit 1995 in der Musik unterwegs und seit 2021 spezialisiert auf Hochzeiten in OÖ. Ich möchte mit euch ehrlich sein – auch wenn das nicht jedem in meiner Branche schmecken wird. In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie sich die Preise tatsächlich zusammensetzen, was wirklich hinter den Stunden steckt, die ihr als Brautpaar nicht seht, und wann sich Premium lohnt – und wann nicht.
Der Markt in Oberösterreich: Was zahlen Brautpaare wirklich?
Schauen wir uns zuerst an, was in OÖ tatsächlich gezahlt wird. Eine aktuelle Marktübersicht für 6-8 Stunden DJ-Begleitung zeigt folgende Spannweite:
Günstiger Bereich: bis ca. 700 €
Mittelpreisig: um die 1.200 €
Exklusive Klasse: ab 1.600 € aufwärts
Die obere Grenze in der Premium-Klasse liegt für komplette Hochzeitsbegleitung mit Top-Equipment realistisch bei 3.500 € und mehr – je nach Aufwand und Zusatzleistungen wie Fotospiegel, besonderen Effekten oder Ganztagsbegleitung.
Aber Zahlen alleine sagen wenig. Die spannende Frage ist: Was bekommt ihr eigentlich für 500 € – und was für 3.500 €?
Die vier Stufen von Hochzeits-DJs (woran ihr den Unterschied erkennt)
In meiner Branche gibt es grob vier Stufen, die ich euch ehrlich beschreiben möchte. Sie unterscheiden sich nicht primär darin, ob jemand haupt- oder nebenberuflich arbeitet – sondern in Erfahrung, Equipment, Vorbereitung und Anspruch.
Der Einsteiger spielt seine ersten Hochzeiten, oft im Freundes- oder Familienkreis. Das Equipment ist meist ausgeliehen oder einfach gehalten, die typischen Hochzeitsabläufe kennt er noch nicht aus dem Effeff. Preis: bis ca. 500 €.
Der erfahrene Allrounder hat solide Routine bei verschiedenen Veranstaltungen – Geburtstagen, Firmenfeiern, gelegentlich Hochzeiten. Gutes Equipment, aber selten redundant ausgelegt. Preis: 600-1.000 €.
Der Hochzeits-Spezialist hat sich gezielt auf Hochzeiten konzentriert und kennt die typischen Abläufe genau – von der Trauung über die Agape bis zur späten Tanzfläche. Professionelles Equipment, ausführliche Vorgespräche, durchdachte Songauswahl. Preis: 1.200-1.700 €.
Der Premium-Spezialist ist der Hochzeits-Spezialist plus alles, was darüber hinausgeht: visuelles Premium-Setup, vollständig redundantes Equipment, bewusste Begrenzung der Hochzeiten pro Jahr und ein Vorgespräch, das diesen Namen verdient. Preis: ab 2.000 €, meist 2.500-4.000 €.
Jede Stufe hat ihre Berechtigung. Es geht nicht darum, was „besser“ ist – sondern was zu eurer Hochzeit passt.
Die Wahrheit hinter „6 Stunden Musik“
Hier kommt der Punkt, den die wenigsten Brautpaare wissen – und der am meisten erklärt, warum gute DJs kosten, was sie kosten.
Wenn ich 6 Stunden auf eurer Hochzeit auflege, stecken dahinter realistisch:
2 Stunden Equipment-Sortierung und Vorab-Tonprüfung
2 Stunden Vorgespräch inkl. Anfahrt
1,5 Stunden Anfahrt zur Location (hin und zurück)
1 Stunde Aufbau am Hochzeitstag
6 Stunden Spielzeit
1 Stunde Abbau
Macht 25,5 Stunden Arbeit für 6 Stunden Musik.
Wenn ich 2.500 € für so eine Hochzeit verrechne, sind das brutto knapp 100 € pro Stunde. Davon gehen Steuern, Versicherung, Fahrzeug- und Equipment-Kosten ab. Was am Ende übrig bleibt, ist ein vernünftiger – aber kein luxuriöser – Stundenlohn für einen erfahrenen Profi.
Was bei Premium-DJs in der Technik steckt
Ich gebe euch ein konkretes Beispiel: In den letzten 5 Jahren habe ich über 25.000 € in mein Equipment investiert. Das ist keine Zahl, mit der ich mich rühmen will – sondern eine, die zeigt, was professionelles Setup bedeutet.
Der Multimedia-DJ-Tisch
Mein 65-Zoll-Multimedia-Tisch hat sich aus drei Gründen ergeben:
Erstens, weil ich aus dem Logistik-Bereich komme. Bei meinen ersten Hochzeiten bin ich 15-20 Mal zwischen Auto und DJ-Bereich gelaufen. Das ist nicht nur erschöpfend – das ist auch unprofessionell. Heute baue ich im schnellsten Fall in 30 Minuten das gesamte Licht- und Ton-Equipment auf. Der Tisch rollt komplett verkabelt rein, Strom an, Boxen anschließen, fertig.
Zweitens, weil ich etwas bieten wollte, das man in OÖ so nicht überall sieht. Der Bildschirm ermöglicht individuelle Monogramme für das Brautpaar oder cinematische Visuals für das Clubbing-Feeling spät am Abend.
Drittens minimiert er Ausfallrisiken. Bei jedem Auf- und Abbau werden Kabel geknickt, gezogen, gedrückt. Da geht mit der Zeit Material kaputt. Mein Setup ist als Ganzes mobil und reduziert genau diese Schwachstelle.
Backup-Equipment, das diesen Namen verdient
Fast alle kritischen Geräte habe ich zweifach – inklusive DJ-Controller. 4 Mikrofone (2 Funk, 2 Kabel). Wenn etwas ausfällt, dauert der Wechsel keine 30 Sekunden. Eure Gäste merken nichts.
Das Geheimnis hinter dem „Ja-Wort“
Hier ein Detail, das wirklich kein anderer DJ erklärt – das aber zeigt, warum Erfahrung zählt:
Bei einer Trauung sind plötzlich 80 oder mehr Gäste mit Smartphones im Raum. Diese Geräte senden permanent Funksignale aus. Gleichzeitig läuft mein Lichtsetup mit eigenen Steuerungen. Günstige Funkmikrofone teilen sich Frequenzen mit all dem – und genau in dem Moment, wo ihr „Ja“ sagt, kann es knacken oder ausfallen.
Deshalb empfehle ich für die Trauung selbst Kabel-Mikrofone. Für die Party setze ich auf hochwertige Funktechnik mit automatischer Frequenzanpassung über mein iPad. Diesen Unterschied versteht man oft erst, wenn das Mikrofon im falschen Moment ausgesetzt hat.
Was ist bei einem Premium-DJ wirklich anders?
Ehrlich gesagt: Es ist nicht das, was man auf den ersten Blick sieht. Es sind die kleinen Dinge.
Das Vorgespräch
Bei mir ist das Teil der Buchung – kein zusätzliches Verkaufsgespräch davor. Wir nehmen uns mindestens eine Stunde Zeit, etwa 30 Minuten davon gebe ich euch konkrete Tipps zur Hochzeitsplanung aus meinen Erfahrungen, die anderen 30 Minuten besprechen wir Equipment, Musikwünsche und Ablauf. Das passiert persönlich, im Videocall oder im Ausnahmefall am Telefon – aber immer in der nötigen Tiefe.
Die Vorbereitung
4-8 Wochen vor eurer Hochzeit melde ich mich für das Vorgespräch. Eine Woche vor dem Tag erstelle ich eure individuelle Songliste und mache den letzten Equipment-Check. Im Hintergrund läuft aber permanent die Recherche neuer Songs, die Pflege meines Equipments und das Aktualisieren meiner Setlists.
Die Ehrlichkeit
Ich kann nicht jede Anfrage annehmen, die bei mir eintrifft. Etwa 35 % der Anfragen muss ich absagen, weil der Termin schlicht schon vergeben ist – beliebte Hochzeits-Samstage in OÖ sind oft ein Jahr im Voraus ausgebucht. Bei weiteren rund 20 % entscheide ich aktiv, dass ich nicht der richtige DJ für das Paar bin.
Wenn jemand zum Beispiel reine Schlager- oder Hardstyle-Hochzeiten will, würde ich mich nicht erdreisten, mich als Experte für diese Genres zu bezeichnen. Da ist es ehrlicher, das Brautpaar an einen Kollegen zu verweisen, der das wirklich liebt. Das bringt weder dem Paar noch mir etwas, wenn ich etwas anstrebe, das nicht meiner Welt entspricht.
Das Fingerspitzengefühl
Ein DJ ist nicht nur Techniker. Er ist auch Berater, Künstler und Beziehungsmensch. Wenn ich aus Erfahrung weiß, dass ein bestimmter Vorschlag nicht funktionieren wird, sage ich das nie als „geht nicht“ – sondern biete eine bessere Alternative an. Positive Psychologie statt Verbote. Das Brautpaar bestimmt, wie der Tag wird – meine Aufgabe ist es, mit Erfahrung zur Seite zu stehen.
Die bewusste Begrenzung
Ich spiele bewusst nur 20-25 Hochzeiten pro Jahr – obwohl die Nachfrage höher wäre. Das ist eine bewusste Entscheidung. Wer 60-80 Hochzeiten im Jahr abarbeitet, kann jeder einzelnen schlicht nicht die Aufmerksamkeit geben, die sie verdient. Bei mir bekommt jede Hochzeit das volle Programm – Vorgespräch in der Tiefe, individuelle Songliste, persönliche Vorbereitung. Diese Begrenzung ist auch der Grund, warum ich bewusst neben einem Hauptberuf als DJ arbeite. Genau diese Entscheidung gibt mir die Freiheit, nicht jeden Auftrag annehmen zu müssen – und wirklich nur die Hochzeiten zu spielen, bei denen ich das beste Ergebnis liefern kann.
Wann ist ein günstiger DJ ausreichend?
Damit das hier kein einseitiger Beitrag wird – ein günstiger DJ kann durchaus passen, wenn:
Ihr eine kleine, sehr informelle Feier mit 30-40 Gästen plant
Eure Location bereits Ton- und Lichttechnik stellt
Musik bei euch eher Hintergrund-Funktion hat
Euer Budget bewusst auf andere Bereiche (Location, Catering) priorisiert ist
Das ist alles vollkommen legitim. Nicht jede Hochzeit braucht ein Premium-DJ-Setup, und ich finde, das sollte man offen aussprechen.
Ein Premium-DJ macht dann den Unterschied, wenn:
Euch Musik als zentrales Element der Hochzeit wichtig ist
Ihr 60-200 Gäste habt, die musikalisch verschiedene Geschmäcker mitbringen
Eure Location ein besonderer Rahmen ist (Schloss, exklusives Hotel, Außenbereich mit Akustik-Herausforderungen)
Ihr nicht nur einen DJ wollt, sondern jemanden, der mitdenkt, plant und improvisiert
Ihr visuell etwas Besonderes wollt (Multimedia-Setup, individuelle Visuals, Effekte)
Eine kurze Geschichte zum Schluss
Eine der außergewöhnlichsten Hochzeiten, die ich je gespielt habe, fand auf einem Schloss statt. Der Eröffnungstanz war in einer tief gelegenen, kühlen, feuchten Tropfsteinhöhle. Mit Begleitmusik zogen wir anschließend in den Partybereich hinauf. Diese Atmosphäre, diese Stimmung, diese Bilder werde ich nie vergessen.
Was ich damit sagen will: Eine Hochzeit ist nie nur eine Hochzeit. Auch nach Hunderten von Hochzeiten in 30 Jahren ist jede einzelne anders. Genau deshalb gibt es keinen pauschalen Preis für „die Hochzeit“ – und genau deshalb ist die Frage „Was kostet ein DJ?“ nicht mit einer Zahl zu beantworten.
Sie ist mit einer Geschichte zu beantworten. Und mit einem Setup, das zu eurer Geschichte passt.
Screenshot
Was meine Pakete kosten
Wenn euch dieser Artikel ein Gefühl gegeben hat, dass mein Ansatz zu eurer Hochzeit passen könnte, findet ihr meine Pakete im Detail hier. Sie bewegen sich zwischen 2.500 € und 4.000 €, je nach Spielzeit, Setup und Zusatzleistungen wie meinem Fotospiegel oder Effekten wie „Dancing on the Clouds“ oder „Cold Sparks“.
Aber der wichtigste Schritt vor der Buchung ist nie der Preis – sondern das Gespräch. Lasst uns reden, schauen ob die Chemie passt, und ob ich der richtige DJ für euren Tag bin. Wenn nicht, sage ich euch das ehrlich.
Hochzeit & Vorbereitungen für die Hochzeit in Mattighofen
In diesem Beitrag zeige ich, wie ich eine Hochzeit im Badhaus Mattighofen musikalisch begleite – von der ersten Playlist bis zur letzten Nummer auf der Tanzfläche.
Hier findet ihr den 2.Teil über meinen Bericht zum Oberbauergut. Dieses mal wurde neben dem Abendprogramm auch die Hochzeitszeremonie und mein Ibiza Agape Set gebucht.
Wie ist es eigentlich so im Oberbauergut? Für alle die noch nie vor Ort waren..hier ein kurzer Bericht über eine Hochzeit in Leonding.
Ich war um 13:30 Uhr vor Ort. Aufbau in der Bar und Licht- & Ton-Test um ca 15:00 Uhr. Neues Equipment inkl neuer Lichtsteuerung. Vor allem die neue Steuerung wurde diesmal ausführlich von mir getestet und ich war sehr happy damit. Ich denke auch die Gäste und umso mehr freute ich mich über einen Applaus ganz am Schluss als ich den letzten Song spielte.
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen im Oberbauergut, spätestens Ende Juli.
Der Start in die Saison 2022 war diesmal in Kremsmünster. Eine belgisch-österreichische Hochzeit in einen Schloss bot für mich gleich mehrere neue Situationen. Da ich mich aber gut darauf vorbereitet habe gab es keine grossen Überraschungen. Ausserdem hatte ich auch Verstärkung dabei mit Fabian der mich als Roadie im Auf- und Abbau unterstützte. Auch ein Novum für mich hier support auf technischen Level zu erhalten. Der 4 Augen check sorgte dann auch dafür das wir noch mehr aus den Equipment rausholen konnten und alles in perfekter Optik erstrahlte.
Zur Location: Das Feigenhaus im Stift Kremsmünster bietet sehr hohe Räume und eine sehr grosszügige Tanzfläche. Tipp: Verkleinert die Tanzfläche etwas und nutzt Stehtische dafür. Die Rückzugspunkte sorgen dafür das die Leute gleich in der Nähe der Tanzfläche bleiben. Die Atmosphäre in dem Saal war sehr edel und hochwertig. Leider war es an dem Tag etwas kalt und das sorgte dann in der Nacht auch für etwas kältere Windzüge sobald jemand die Tür nach aussen öffnete. Ich konnte das durch viel Party kompensieren. Wenn die Leute tanzen wird ihnen nicht kalt.
Wir haben bis 03:00 Uhr früh ohne Einschränkungen richtig feiern können. Egal ob Österreicher oder Belgier. Alle waren sehr im Partymodus und somit sehe ich hier mein persönliches Ziel als erreicht.
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